Geld verdienen mit Binären Optionen

Binäre Optionen, die ebenso als digitale Option bekannt sind, fallen in den Sektor der sogenannten Termingeschäfte. Binäre Optionen haben fälschlicherweise den faden Beigeschmack, dass es sich bei ihnen um eine Art des finanziellen Glücksspiels handelt. Ja, es ist richtig, dass die Tatsache, dass man als Kapitalanleger sein Geld auf ein vor der Anlage definiertes Ergebnis platziert, auch die Investoren anzieht, welche sich selbst als “Finanz-Zocker” sehen. Aber im Grunde sollen binäre Optionen dafür Sorge tragen, dass investiertes Geld sich mehrt und eben nicht verringert. Beim Glücksspiel ist aber nun einmal so, dass am Ende eigentlich immer die Bank gewinnt, wenn man Spieler sehr aktiv ist.

Nur dass man eben nicht wie beim Glücksspiel auf eine bestimmte Farbe oder eine “Glückszahl” setzt, legt man sich als Anleger fest, steigen bestimmte Aktienkurse oder fallen sie, werden gewisse Währungen höher gehandelt oder niedriger, klettern die Preise für ganz bestimmte Rohstoffe oder fallen sie. Kommt es beim Glücksspiel nun darauf an, dass eine bestimmte Farbe fällt, eine Zahl gezogen wird oder eine Karte X aus dem Stapel kommt, worauf man als Spieler keinerlei direkten Einfluss hat, ist Wissen Macht, dreht es sich um ein Investment in binäre Optionen. So verändert sich die Chance, die beim Glücksspiel bei 50:50 (oder eher schlechter) liegt, massiv zugunsten des Investors. Wer den Markt bewusst beobachtet, News kanalisiert, Trends beobachtet und das Weltgeschehen in richtige Relationen zum Markt einsortiert, kann demnach kein Glücksspieler sein – auch wenn eine gewisse Portion Glück natürlich auch zum Anlagegeschäft gehört und nicht schadet. Doch schauen wir uns die binäre Optionen einmal genauer an und beleuchten, was den Kapitalanleger bei diesem Finanzderivat erwartet.

Binäre Optionen verlangen ein Höchstmaß an Wissen vom Investor

Ja, wenn der Terminus fällt “Investieren Sie Ihr Geld auf steigende oder fallende Kurse” mag unweigerlich der erste Gedanke sein, man spräche hier von einem finanziellen Glücksspiel mit Verlustgarantie. Doch davon, das steht fest, muss man sich frei machen, betrachtet man binäre Optionen. Dem aufmerksamen Markbeobachter, der über analytisches Denken verfügt und aus vergangenen Beobachtungen weiß, wie sensibel und feinfühlig die Märkte auf bestimmte Dinge reagieren, sollte man niemals unterstellen, ein Glücksspieler zu sein. Wer also die Sicherheit haben will, sein Geld nicht aus dem Fenster zu werden, es schnell zu verbrennen, der kommt, anders als beim “Zocken“, um einige Vorarbeit nicht herum. Das ist demnach auf einer der Hauptgründe dafür, wieso die Erträge aus Geschäften, welche binäre Optionen abwerfen, sehr genau vom Fiskus beobachtet werden. Steuern müssen demnach gezahlt werden, wenn man sein Geld über binäre Optionen verdient – doch welche Art der Besteuerung greift nun für binäre Optionen? Und hier wird es dann etwas undurchsichtiger. Eine Steuerpflicht auf binäre Optionen ist faktisch, doch nach welchem Maßstab wird besteuert?

Hier fehlt eine klar Linie, die eigentlich Rechtssicherheit bringen sollte. Die gängige Variante ist, dass binäre Optionen als sogenanntes Termingeschäft besteuert werden. Hiermit kommt der Paragraf 23 vom EStG (Einkommenssteuergesetz) zum Tragen. Steuerpflichtig sind die Gewinne, welche über binäre Optionen generiert werden, also im Zuge der Abgeltungssteuer. Diese Verbindung und Kategorisierung nach Steuerrecht erscheint Fachleuten nur logisch, denn die Verwandtschaft, welche binäre Optionen mit Differenzkontrakten, Zertifikaten oder Optionsscheinen aufweisen, lässt sich nicht von der Hand weisen. Wer im Zertifikatsbereich aktiv ist und bereits mit Bonuszertifikaten in Kontakt gekommen ist, kann nicht verleugnen, dass gravierende Parallelen vorhanden sind. Somit geht die Besteuerung nach § 23 Einkommenssteuergesetz absolut in Ordnung.

Binäre Optionen – Verluste sind verrechnungsfähig

Wer sich über eine Besteuerung der digitalen Option ärgert, sollte dies nicht zu lange tun, denn wo Schatten zu finden ist, muss logischerweise auch Licht sein. Gerade in den Anfangszeiten des Spekulierens kommt es logischerweise vor, dass man als Nicht-Profi auch daneben greift, sich verspekuliert und dadurch möglicherweise Geld verliert. Binäre Optionen bieten aber nun eben nicht nur den Nachteil, dass die Gewinne versteuert werden müssen, sondern dadurch erwächst auch der Vorteil, dass die Verluste mit den Gewinnen verrechnet werden. Viele pfiffige Anleger fragen sich natürlich, was ist, wenn man sich für binäre Optionen einen Broker wählt, der im Ausland sitzt. Ja, viele Broker sitzen im Ausland, das ist korrekt. Aber gerade dadurch ist für den Anleger auch Vorsicht geboten. Führt man seine Kapitalanlagen in Deutschland durch, so weiß man, dass die Bank oder der Broker im Normalfall steuerrechtliche Belange sehr penibel regeln. Nicht so bei Brokern für binäre Optionen im Ausland. Dort wird nicht ans deutsche Finanzamt abgeführt und die anfallende Steuerlast wird demnach nicht automatisiert bedient. Der Trader steht hier selbst in der Verantwortung, will er nicht strafrechtlich verfolgt werden und möglicherweise dem ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München, Ulli Hoeneß, im Strafvollzug Gesellschaft leisten. Darum sind die Einkünfte, welche über binäre Optionen generiert werden, zu melden und das, was dadurch an Steuerlast generiert wird, selbsttätig an den Fiskus abzuführen, will man böse Überraschungen in Form von Nachforderungen (oder Schlimmeres) vermeiden. Nur wer diese Meldungen ohne großen Zeitverzug durchführt, wird nicht mit übermäßigen Belastungen konfrontiert sein.

Hierbei ist es wichtig, keine “Schludrigkeiten” aufkommen zu lassen. Die Zahl der internationalen Abkommen, welche dazu dienen, Geldwäsche und professionelle Steuerhinterziehung einzudämmen, ist weit größer, als man das als Unkundiger anzunehmen vermag. Schlupflöcher werden kleiner oder nachhaltig geschlossen. Der Austausch auf internationaler Ebene ist mehr als rege und sehr zeitnah im digitalen Zeitalter. Davor schützen selbst Konten in anderen Ländern nicht mehr, denn auch was das angeht besteht eine sehr aktive Kommunikation länderübergreifend. Wer sein “Glück” über binäre Optionen versuchen möchte, der sollte schon im Vorfeld reagieren und sogar sein Demokonto dem Fiskus als eben solches melden. Man könnte auf diese Demokonten Gelder einzahlen und wenn man alle Verdachtsmomente zerstören will, hilft dabei auch die Meldung der “Probeläufe” vor dem tatsächlichen Einsteigen.

Binäre Optionen – die Chance auf satte Gewinne

Schwarzseher werden sagen, binäre Optionen sind ein “hopp oder top”-Spiel. Es wäre kein Graubereich vorhanden. Entweder man fährt satte Gewinne ein oder der Einsatz ist weg. Ja, richtig ist ganz sicher, nur wenn der Fall auch eintritt, den man vorhersagt, wird “ausgecasht” und die Kasse klingelt. Im Klartext bedeutet das, steigt die Währung nicht wie vorhergesagt zum Schlussstand an – oder fällt sie – erreicht die Aktie nicht zum Börsenschluss die “orakelte” Markierung, war es das mit dem eingesetzten Geld. Die Margin, die man eingesetzt hat, ist weg. Pulverisiert. Umgekehrt bedeutet das aber eben auch, hat man vorausschauend eingesetzt und erzielt das Ergebnis, ist Zahltag! Und das ist es auch, was den Reiz – großen Reiz – ausmacht. Es sind klare Aussagen. Nehmen wir uns die Türkische Lira als Beispiel. Es gibt reichlich Parameter, die ein Ansteigen oder fallen des YTL verglichen mit Dollar oder Euro anzeigen. Spricht beispielsweise der türkische Recep Tayyip Erdogan öffentlich, kann man in 9 von 10 Fällen sein Geld zur Bank tragen und sagen, die Lira wird innerhalb eines gewissen Rahmens fallen. Diese Schlichtheit der Vorgehensweise, die auch von Börsenunkundigen schnell zu erlernen ist und etwas Vorarbeit erfordert, macht binäre Optionen so spannend, so interessant.

Binäre Optionen sind nicht, wie häufig fälschlich angenommen, Wertpapiere oder Zertifikate. Im Grunde lässt sich der Bereich binäre Optionen mit einer “Sportwette” vergleichen. Man ist als Kapitalanleger der Wetter und Experte. Der Handelspartner, wie ihn der Aktienmarkt kennt, fällt weg. Partner sind der Kapitalanleger und der Broker, der die “Wette” anbietet. Und darauf basiert eben auch der Vorteil bei der Anlage über binäre Optionen. Es sind extrem hohe Profite möglich, man spricht berechtigt von sehr schlanken Kosten und der Möglichkeit der Risikoabsicherung.

Binäre Optionen – wie wird zum Beispiel beim One Touch Trading gehandelt?

Binäre Optionen bringen viele Feinheiten und Annehmlichkeiten mit. So hat man als Kapitalanleger beispielsweise die Option, binäre Optionen im One Touch Handel zu besetzen. Hierbei wird der Zeitrahmen der Optionsdauer spezifiziert und der Punkt, den eine Währung oder Aktie oder ein Rohstoff in dem vorbestimmten Zeitraum erreichen muss. Ja, hierbei geht es über eine bloße Richtungsangabe hinaus und man muss punktlanden. Riskant ist es, natürlich. Aber auch wahnsinnig lukrativ, denn eine Rendite von bis zu 250 Prozent spricht sehr deutliche Worte. Wem diese ausgelobten 250 Prozent an Rendite noch nicht genug sind, kann dies über die Kapitalanlage via binäre Optionen noch steigern – den Kick und auch die mögliche Kapitalabschöpfung. Das magische Wort ist hier “High Yield”! Unter dem Fachbegriff versteht man, dass zum Beispiel bei einer Währung der aktuelle Kurs und das avisierte Ergebnis weit auseinander liegen. Bemühen wir wieder das Beispiel der Türkischen Lira. In der Türkei stehen im Sommer Wahlen an.

Würde sich zum Beispiel das Parlament der Türkei plötzlich aus vier statt bisher drei Parteien zusammensetzen und die seit 13 Jahren währende Alleinherrschaft der AKP würde aufgebrochen, steht zu erwarten, dass sich die YTL massiv nach oben entwickelt. Liegt derzeit ein Kurs von rund 2,90 YTL für den Euro vor, ist hier eine Entwicklung nicht unmöglich, bei welcher an der Marke 2,50 YTL für den Euro gekratzt wird. Das wäre der gewaltige Sprung, das einschneidende Ergebnis bei einer Wahl, welches die Vorgaben beim High Yield bedienen könnte – könnte, nicht zwingend muss. Nur wer eine Rendite von bis zu 500 Prozent auf sein investiertes Geld erzielen möchte, der muss mit einem hohen Risiko leben. Hohes Risiko – hohe Rendite. So einfach kann man es beim High Yield auf den Punkt bringen.

Binäre Optionen¨- Risikoabsicherung ist das A und O

Nur wer die Kapitalanlage emotionslos betrachtet, kann Gewinne fahren. Und nur wer mit einer Strategie im Gepäck operiert, wird am Ende des Tages Rendite abschöpfen. Darum gilt es, seine Erstinvestition in einem schlanken Rahmen zu halten. Je geringer die Mindesteinlage beim Broker ist, desto besser und sicherer für den Investor. Wer als Profi auf binäre Optionen setzt, wird beispielsweise niemals mehr zwei Prozent des Guthabens pro Option einsetzen. Profis werden auch niemals auf eine große Anzahl von Optionen setzen, denn so verliert man schnell den Überblick. Nur wer seine Trades schlank hält, hat sie auch zu 100 Prozent im Auge. Und wer schlau ist, operiert nur mit Werten, die im Tagesgeschäft gehandelt werden. Nachtaktive Währungen sollten entsprechend gemieden werden. Und wer klug ist, der baut sich einen Fallschirm ein – ruhig einen gewissen Teil auf das Gegenteil dessen setzen, was man selbst vermutet. So minimiert man Verlustrisiken. Ein Übriges dazu tut der Broker mit Verlustabsicherung, der dem Kunden anbietet, eine Verlustabsicherung abzuschließen, durch die kein Totalausfall droht, sondern “nur” 85 Prozent des Einsatzes verloren gehen.