Der Kleinkredit

Werden unvorhergesehene Ausgaben nötig, die nicht durch das vorhandene Geld gedeckt werden können, so ist ein Kleinkredit eine gute Möglichkeit. Solch einen Kredit gibt es aber einer Summe von 500 Euro, viele Banken setzen die maximale Auszahlungssumme erst bei 75.000 Euro fest. Natürlich kann man für eine geringere Summe auch den Dispo-Kredit der Bank in Anspruch nehmen. Das ist aber erheblich teurer, da die Banken mitunter bis zu 14 Prozent Zinsen für diese Kreditform verlangen.

Ein Kleinkredit ist schon ab 3,7 Prozent Zinsen zu bekommen. Die Laufzeit des Kredites ist frei wählbar und richtet sich nach der Kreditsumme. Laufzeiten zwischen 12 und 36 Monaten sind dabei üblich. Viele Onlinebanken bieten ihren Kunden bessere Modalitäten als Filialbanken. Dennoch sollte natürlich die Hausbank vor der Kreditantragstellung um ein Angebot gebeten werden, da sie mitunter überraschende Angebote machen können. Der Antrag selbst wird bei einigen Banken direkt im Internet ausgefüllt und anschließend auch sehr rasch bearbeitet.

Das ist ein weiterer Vorteil eines Kleinkredits: da es sich meist um nicht so hohe Summen handelt, ist die Bearbeitung schneller, da auch die Bonität des Kunden weniger eingehend geprüft wird. Das heißt aber nicht, dass eine solche Prüfung nicht stattfindet. Der Antragsteller, der als weitere Voraussetzung übrigens volljährig und deutscher Staatsbürger sein muss, sollte nachweisen können, dass er ein regelmäßiges Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit bezieht. Dies geschieht in der Regel durch das Einsenden der letzten drei Verdienstnachweise.

Die kreditgebende Bank prüft anschließend sämtliche Unterlagen und befragt die Schufa nach eventuell vorliegenden negativen Einträgen über den Antragsteller. Ein gekündigtes Konto oder ein gekündigter Kredit von Seiten der Bank kann ein solcher Negativeintrag sein, der dann zur raschen Ablehnung des Kreditantrages führt. Ist dies nicht der Fall, bekommt der Kunde in der Regel den positiven Bescheid über seinen Kreditantrag. Der Kleinkredit wird in der vollen Höhe auf ein Girokonto ausgezahlt, so dass der Kunde nun über das Geld verfügen kann.